Ein tragischer Schiffsunfall ereignete sich am Samstagmorgen vor der Küste Kretas. Ein Holzboot, das etwa 50 Migranten transportierte, erlebte ein tragisches Schicksal, als es während eines Sturms auf hoher See in Schwierigkeiten geriet. Dieser Vorfall zählt zu den schlimmsten Migrantenunglücken im Mittelmeer und forderte mindestens fünf Todesopfer, während über 20 Menschen spurlos verschwunden sind.
Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschten vor Kreta starke Winde mit Geschwindigkeiten bis zu 6 auf der Beaufort-Skala, begleitet von Wellenhöhen von etwa 2,5 Metern. Das schlechte Wetter schuf eine äußerst gefährliche Umgebung für kleine Boote. Augenzeugen berichteten, dass sich das Holzboot mit Dutzenden Passagieren in einer Notsituation befand, während die Wellen das Boot ständig zum Schwanken brachten. Die Kombination aus starkem Wind und hohen Wellen erschwerte die Navigation erheblich und machte sie unkontrollierbar.
Das Boot kentert während der Rettungsaktion
Die Tragödie verschärfte sich, als ein Rettungsboot näher kam, um Hilfe zu leisten. Als die Migranten das Rettungsboot sahen, bewegten sie sich alle gleichzeitig auf eine Seite, um sich dem Rettungsboot zu nähern. Diese Massenbewegung führte dazu, dass die Lastverteilung auf dem Boot aus dem Gleichgewicht geriet, was zum Kentern des Bootes in der Mitte des Meeres führte. Überlebende berichteten, dass sich zum Zeitpunkt des Unfalls etwa 50 Personen an Bord befanden, in einer äußerst chaotischen und panischen Situation.
Such- und Rettungsaktionen laufen weiterhin
Nach dem Kentern des Bootes wurden sofort Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Ein Frachtschiff mit Panama-Flagge in der Nähe des Unglücksorts rettete 20 Personen aus dem Wasser. Gleichzeitig arbeiten die griechische Küstenwache und Teams des Grenz- und Küstenschutzes der Europäischen Union an einer intensiven Such- und Rettungsoperation. Rettungskräfte fanden bereits mehrere Leichen in der Umgebung des Unglücksorts. Die Suchmaßnahmen werden fortgesetzt, wobei verschiedene maritime Ressourcen mobilisiert wurden, um die vermissten Opfer zu finden.
Die Behörden bleiben wachsam, da befürchtet wird, dass die Zahl der Todesopfer mit der Entdeckung weiterer Leichen während der laufenden Suchaktion steigen könnte. Das Holzboot mit den Migranten ist ein düsteres Zeugnis für die Risiken der Seereise, denen jährlich Tausende von Migranten im Mittelmeer ausgesetzt sind.
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Verschmutztes Holzboot mit Migranten kentert im Süden Kretas, Dutzende Menschen bei Schiffsunglück vermisst
Ein tragischer Schiffsunfall ereignete sich am Samstagmorgen vor der Küste Kretas. Ein Holzboot, das etwa 50 Migranten transportierte, erlebte ein tragisches Schicksal, als es während eines Sturms auf hoher See in Schwierigkeiten geriet. Dieser Vorfall zählt zu den schlimmsten Migrantenunglücken im Mittelmeer und forderte mindestens fünf Todesopfer, während über 20 Menschen spurlos verschwunden sind.
Extremwetterbedingungen verursachen katastrophalen Unfall
Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschten vor Kreta starke Winde mit Geschwindigkeiten bis zu 6 auf der Beaufort-Skala, begleitet von Wellenhöhen von etwa 2,5 Metern. Das schlechte Wetter schuf eine äußerst gefährliche Umgebung für kleine Boote. Augenzeugen berichteten, dass sich das Holzboot mit Dutzenden Passagieren in einer Notsituation befand, während die Wellen das Boot ständig zum Schwanken brachten. Die Kombination aus starkem Wind und hohen Wellen erschwerte die Navigation erheblich und machte sie unkontrollierbar.
Das Boot kentert während der Rettungsaktion
Die Tragödie verschärfte sich, als ein Rettungsboot näher kam, um Hilfe zu leisten. Als die Migranten das Rettungsboot sahen, bewegten sie sich alle gleichzeitig auf eine Seite, um sich dem Rettungsboot zu nähern. Diese Massenbewegung führte dazu, dass die Lastverteilung auf dem Boot aus dem Gleichgewicht geriet, was zum Kentern des Bootes in der Mitte des Meeres führte. Überlebende berichteten, dass sich zum Zeitpunkt des Unfalls etwa 50 Personen an Bord befanden, in einer äußerst chaotischen und panischen Situation.
Such- und Rettungsaktionen laufen weiterhin
Nach dem Kentern des Bootes wurden sofort Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Ein Frachtschiff mit Panama-Flagge in der Nähe des Unglücksorts rettete 20 Personen aus dem Wasser. Gleichzeitig arbeiten die griechische Küstenwache und Teams des Grenz- und Küstenschutzes der Europäischen Union an einer intensiven Such- und Rettungsoperation. Rettungskräfte fanden bereits mehrere Leichen in der Umgebung des Unglücksorts. Die Suchmaßnahmen werden fortgesetzt, wobei verschiedene maritime Ressourcen mobilisiert wurden, um die vermissten Opfer zu finden.
Die Behörden bleiben wachsam, da befürchtet wird, dass die Zahl der Todesopfer mit der Entdeckung weiterer Leichen während der laufenden Suchaktion steigen könnte. Das Holzboot mit den Migranten ist ein düsteres Zeugnis für die Risiken der Seereise, denen jährlich Tausende von Migranten im Mittelmeer ausgesetzt sind.