Gerade wenn Sie denken, dass der Bitcoin-Absturz vorbei ist, hat das „clevere Geld“ im Optionsmarkt heimlich schwere Verteidigungsstellungen in den tiefsten Abgründen errichtet. Während die meisten Privatanleger noch darauf warten, ob die 70.000-Dollar-Marke zurückerobert werden kann, richten professionelle Trader bereits ihren Blick nach unten und graben Gräben im Bereich von 58.000 bis 62.000 US-Dollar.
Dies ist kein einfacher Long-Short-Kampf mehr, sondern ein Überlebenskampf in der Verteidigung.
„Alarmstufe Rot“ im Optionsmarkt: Wer kauft Angst?
Wenn Sie denken, der Kryptomarkt sei nur von blinder Euphorie getrieben, werden die neuesten Daten zu Optionen Ende Februar Sie eines Besseren belehren. Laut den aktuellen Daten der Optionshandelsplattform Deribit erlebt der Markt eine beispiellose „ defensive Positionierung“.
Das „Rüstungsrennen“ bei Put-Optionen
● Nicht die unerreichbaren 100.000-Dollar-Call-Optionen stechen hervor, sondern jene, die nahe an den Kosten- oder sogar Bodenpreisen liegen.
● Daten zeigen, dass die offenen Positionen bei Put-Optionen mit Ausübungspreisen von 58.000, 60.000 und 62.000 US-Dollar kürzlich deutlich zugenommen haben. Das bedeutet, dass viele Trader aktiv „Versicherungen“ kaufen, um sich gegen einen Preisverfall unter diese Schlüsselmarken abzusichern und nicht alles zu verlieren.
400 Millionen Dollar „Tiefenmine“
● Das ist kein isolierter Kleinkrieg. Ein weiterer alarmierender Datenpunkt ist die Summe der Nominalwerte bei den zum 27. Februar fälligen Optionen: Die Put-Optionen mit einem Ausübungspreis von 40.000 US-Dollar summieren sich auf etwa 490 Millionen US-Dollar.
● Obwohl dies noch weit entfernt vom aktuellen Preis von 67.000 US-Dollar ist, wird diese große Position an „tief im Geld“ liegenden Optionen von Marktteilnehmern als Absicherung gegen extreme „Tail-Risiken“ interpretiert. Mit anderen Worten: Es gibt Akteure, die sich auf das Eintreten eines schwarzen Schwans vorbereiten.
Merkwürdiges Verhältnis: Bullen bleiben lebendig, Bären geben nicht auf
● Die Marktstimmung ist jedoch nicht nur von Panik geprägt. Daten zeigen, dass trotz der Ansammlung von Put-Optionen bei niedrigen Ausübungspreisen das Verhältnis von Put zu Call (Put/Call Ratio) bei 0,72 bleibt. Die Anzahl der Call-Optionen (63.547) übertrifft die der Puts (45.914).
● Das offenbart eine subtile Psychologie: Trader halten an der Hoffnung auf eine Erholung fest (durch den Kauf von Calls), gleichzeitig sichern sie sich gegen einen Absturz ab (durch den Kauf von Puts). Es ist eine typische „defensive Optimismus“-Haltung.
Makro-Sturm und „Vosh-Schock“: Wer treibt die Wellen?
Die angespannte Stimmung im Optionsmarkt ist kein Zufall, sondern spiegelt die jüngsten tiefgreifenden Veränderungen im makroökonomischen Umfeld wider.
Der Schatten der Zollerhöhungen
● Die Handelspolitik der USA wird erneut zum Risiko für Vermögenswerte. Nach der Ablehnung der vorigen Notzollmaßnahmen durch den Obersten Gerichtshof kündigte Trump an, im Rahmen anderer Handelsgesetze vorübergehende Zölle von bis zu 15 % wieder einzuführen. Diese politischen Schwankungen erhöhen die Unsicherheit im Welthandel und treffen auch riskante Anlagen wie Kryptowährungen.
Wird die Liquiditätspumpe kleiner?
● Noch tiefgreifender ist die Erwartungshaltung hinsichtlich der Liquidität des US-Dollars. Der Markt verarbeitet ein potenzielles Risiko namens „Vosh-Schock“. Kevin Warsh, der als „Inflationshahn“ und Befürworter der quantitativen Straffung gilt und als möglicher neuer Fed-Chef im Gespräch ist, wirft einen Schatten auf die Politik.
● Sollte er eine radikale Reduktion der Bilanz anstreben, droht der globale Dollar-Flow zu versiegen. Für Bitcoin, das stark auf Liquidität angewiesen ist, wäre das ein Damokles-Schwert.
Das ultimative technische Dilemma: Warum sind 58.000–62.000 US-Dollar die Lebens- und Todeslinie?
Hinter den komplexen makroökonomischen Nachrichten bleiben die Zahlen auf den Charts die wichtigste Orientierung für Trader. Warum ist der Bereich von 58.000 bis 62.000 US-Dollar so entscheidend? Es ist keine einfache Preismarke, sondern eine „Maginot-Linie“, die durch mehrere Logiken gestützt wird.
Die „Shutdown“-Schwelle der Miner
● Basierend auf der aktuellen Hash-Rate (ca. 863 ExaHashes/s) und den Stromkosten (0,06–0,08 USD/kWh) nähern sich die Miner an ihre physikalischen Grenzen. Für die alte Generation der Top-Miner Antminer S19 liegt die Shutdown-Schwelle bei 75.000–85.000 US-Dollar. Bei den aktuellen 67.000 US-Dollar sind diese Geräte bereits in Verlustzone.
● Die letzte Verteidigungslinie bilden die neuen, effizienteren Miner und kostengünstigere Teilnehmer. Daten zeigen, dass die „psychologische“ und die „physische“ Untergrenze des gesamten Netzwerks bei 52.000 bis 58.000 US-Dollar liegen. Dieser Bereich ist nicht nur das Limit älterer Miner, sondern auch die entscheidende Unterstützungslinie der 200-Wochen-EMA (etwa 58.000 US-Dollar). Ein nachhaltiger Bruch unter 58.000 US-Dollar könnte einen panikartigen Verkaufsdruck bei Minern auslösen, was die Hash-Rate weiter sinken lässt und eine negative Spirale in Gang setzt.
Das „Vakuum“ und die „Pufferzone“ im Chip- und Wallet-Stack
● Die On-Chain-Daten zeigen, dass zwischen 2024 und 2025 im Bereich von 52.000 bis 72.000 US-Dollar eine große Handelsdichte besteht. Das bedeutet, dass in diesem Bereich enorme Umsätze stattfinden.
● 62.000–65.000 US-Dollar: Das ist die Kostenlinie der kurzfristigen Halter (STH). Bei einem Bruch nach unten könnten diese Verluste schnell in Verkaufsdruck umschlagen.
● 58.000–60.000 US-Dollar: Das ist die untere Grenze dieses dichten Handelsbereichs und die letzte Barriere für Bullen. Technische Analysten sind sich einig: Wenn der Schlusskurs auf Tagesbasis unter 60.000 US-Dollar fällt, wird die nächste Unterstützung bei 52.000 US-Dollar oder noch tiefer liegen.
Das Stimmungstief
● Die Marktstimmung ist bereits vorgeprescht. Der „Fear & Greed Index“ für Bitcoin fiel auf 8 und befindet sich im Bereich „extreme Angst“. Obwohl Historie zeigt, dass extreme Angst oft eine Kaufgelegenheit ist, spiegelt dies derzeit den Mangel an Kapitalzufluss wider.
● Auch der Spot-Bitcoin-ETF verzeichnete kürzlich Abflüsse, am 19. Februar sogar 166 Millionen US-Dollar an einem Tag. Ohne neue Gelder wird es immer schwieriger, die Preise auf hohem Niveau zu halten.
Fazit: Wie lange kann die Ruhe im Auge des Sturms anhalten?
Derzeit befindet sich der Bitcoin-Markt in einem merkwürdigen Gleichgewicht.
Einerseits schwankt der Preis eng zwischen 67.000 und 68.000 US-Dollar, die Volatilität ist auf einem Tiefstand, was auf eine Richtungsentscheidung hindeutet. Andererseits bereiten sich große Marktteilnehmer im Optionsmarkt durch den Kauf von Put-Optionen im Bereich von 58.000 bis 62.000 US-Dollar auf einen möglichen „Flash-Crash“ vor.
Die nächsten entscheidenden Punkte sind:
● Der Options-Expiration am 27. Februar: Hier laufen Options im Wert von fast 730 Millionen US-Dollar aus. Ob die 40.000-Dollar-Puts sich in „echten“ Verlustrisiken manifestieren, wird die Marktstärke bei Verkaufsdruck zeigen.
● Makroökonomische Signale: Die Bestätigung von Vosh als Fed-Chef und seine Äußerungen werden die wichtigsten Variablen für die globale Liquidität sein.
● Das Über- oder Unterschreiten wichtiger Unterstützungen: 60.000 US-Dollar ist nicht nur eine psychologische Marke, sondern auch ein Resonanzpunkt für technische und on-Chain-Daten. Bei einem Bruch könnte das nächste Ziel bei 52.000 US-Dollar oder noch tiefer liegen.
Für Bitcoin ist der Bereich von 58.000 bis 62.000 US-Dollar mehr als nur eine Preisspanne – er ist der Prüfstein für das Vertrauen und die Stärke der Bullen. Ob diese „Maginot-Linie“ verteidigt werden kann, entscheidet darüber, ob wir im Frühling eine Bodenbildung oder den Beginn einer neuen Bärenphase erleben.
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Wenn man nicht mehr standhält, bricht es zusammen? 58.000 US-Dollar werden zur „Maginot-Linie“ der Bitcoin-Bullen
Gerade wenn Sie denken, dass der Bitcoin-Absturz vorbei ist, hat das „clevere Geld“ im Optionsmarkt heimlich schwere Verteidigungsstellungen in den tiefsten Abgründen errichtet. Während die meisten Privatanleger noch darauf warten, ob die 70.000-Dollar-Marke zurückerobert werden kann, richten professionelle Trader bereits ihren Blick nach unten und graben Gräben im Bereich von 58.000 bis 62.000 US-Dollar.
Dies ist kein einfacher Long-Short-Kampf mehr, sondern ein Überlebenskampf in der Verteidigung.
Wenn Sie denken, der Kryptomarkt sei nur von blinder Euphorie getrieben, werden die neuesten Daten zu Optionen Ende Februar Sie eines Besseren belehren. Laut den aktuellen Daten der Optionshandelsplattform Deribit erlebt der Markt eine beispiellose „ defensive Positionierung“.
● Nicht die unerreichbaren 100.000-Dollar-Call-Optionen stechen hervor, sondern jene, die nahe an den Kosten- oder sogar Bodenpreisen liegen.
● Daten zeigen, dass die offenen Positionen bei Put-Optionen mit Ausübungspreisen von 58.000, 60.000 und 62.000 US-Dollar kürzlich deutlich zugenommen haben. Das bedeutet, dass viele Trader aktiv „Versicherungen“ kaufen, um sich gegen einen Preisverfall unter diese Schlüsselmarken abzusichern und nicht alles zu verlieren.
● Das ist kein isolierter Kleinkrieg. Ein weiterer alarmierender Datenpunkt ist die Summe der Nominalwerte bei den zum 27. Februar fälligen Optionen: Die Put-Optionen mit einem Ausübungspreis von 40.000 US-Dollar summieren sich auf etwa 490 Millionen US-Dollar.
● Obwohl dies noch weit entfernt vom aktuellen Preis von 67.000 US-Dollar ist, wird diese große Position an „tief im Geld“ liegenden Optionen von Marktteilnehmern als Absicherung gegen extreme „Tail-Risiken“ interpretiert. Mit anderen Worten: Es gibt Akteure, die sich auf das Eintreten eines schwarzen Schwans vorbereiten.
● Die Marktstimmung ist jedoch nicht nur von Panik geprägt. Daten zeigen, dass trotz der Ansammlung von Put-Optionen bei niedrigen Ausübungspreisen das Verhältnis von Put zu Call (Put/Call Ratio) bei 0,72 bleibt. Die Anzahl der Call-Optionen (63.547) übertrifft die der Puts (45.914).
● Das offenbart eine subtile Psychologie: Trader halten an der Hoffnung auf eine Erholung fest (durch den Kauf von Calls), gleichzeitig sichern sie sich gegen einen Absturz ab (durch den Kauf von Puts). Es ist eine typische „defensive Optimismus“-Haltung.
Die angespannte Stimmung im Optionsmarkt ist kein Zufall, sondern spiegelt die jüngsten tiefgreifenden Veränderungen im makroökonomischen Umfeld wider.
● Die Handelspolitik der USA wird erneut zum Risiko für Vermögenswerte. Nach der Ablehnung der vorigen Notzollmaßnahmen durch den Obersten Gerichtshof kündigte Trump an, im Rahmen anderer Handelsgesetze vorübergehende Zölle von bis zu 15 % wieder einzuführen. Diese politischen Schwankungen erhöhen die Unsicherheit im Welthandel und treffen auch riskante Anlagen wie Kryptowährungen.
● Noch tiefgreifender ist die Erwartungshaltung hinsichtlich der Liquidität des US-Dollars. Der Markt verarbeitet ein potenzielles Risiko namens „Vosh-Schock“. Kevin Warsh, der als „Inflationshahn“ und Befürworter der quantitativen Straffung gilt und als möglicher neuer Fed-Chef im Gespräch ist, wirft einen Schatten auf die Politik.
● Sollte er eine radikale Reduktion der Bilanz anstreben, droht der globale Dollar-Flow zu versiegen. Für Bitcoin, das stark auf Liquidität angewiesen ist, wäre das ein Damokles-Schwert.
Hinter den komplexen makroökonomischen Nachrichten bleiben die Zahlen auf den Charts die wichtigste Orientierung für Trader. Warum ist der Bereich von 58.000 bis 62.000 US-Dollar so entscheidend? Es ist keine einfache Preismarke, sondern eine „Maginot-Linie“, die durch mehrere Logiken gestützt wird.
● Basierend auf der aktuellen Hash-Rate (ca. 863 ExaHashes/s) und den Stromkosten (0,06–0,08 USD/kWh) nähern sich die Miner an ihre physikalischen Grenzen. Für die alte Generation der Top-Miner Antminer S19 liegt die Shutdown-Schwelle bei 75.000–85.000 US-Dollar. Bei den aktuellen 67.000 US-Dollar sind diese Geräte bereits in Verlustzone.
● Die letzte Verteidigungslinie bilden die neuen, effizienteren Miner und kostengünstigere Teilnehmer. Daten zeigen, dass die „psychologische“ und die „physische“ Untergrenze des gesamten Netzwerks bei 52.000 bis 58.000 US-Dollar liegen. Dieser Bereich ist nicht nur das Limit älterer Miner, sondern auch die entscheidende Unterstützungslinie der 200-Wochen-EMA (etwa 58.000 US-Dollar). Ein nachhaltiger Bruch unter 58.000 US-Dollar könnte einen panikartigen Verkaufsdruck bei Minern auslösen, was die Hash-Rate weiter sinken lässt und eine negative Spirale in Gang setzt.
● Die On-Chain-Daten zeigen, dass zwischen 2024 und 2025 im Bereich von 52.000 bis 72.000 US-Dollar eine große Handelsdichte besteht. Das bedeutet, dass in diesem Bereich enorme Umsätze stattfinden.
● 62.000–65.000 US-Dollar: Das ist die Kostenlinie der kurzfristigen Halter (STH). Bei einem Bruch nach unten könnten diese Verluste schnell in Verkaufsdruck umschlagen.
● 58.000–60.000 US-Dollar: Das ist die untere Grenze dieses dichten Handelsbereichs und die letzte Barriere für Bullen. Technische Analysten sind sich einig: Wenn der Schlusskurs auf Tagesbasis unter 60.000 US-Dollar fällt, wird die nächste Unterstützung bei 52.000 US-Dollar oder noch tiefer liegen.
● Die Marktstimmung ist bereits vorgeprescht. Der „Fear & Greed Index“ für Bitcoin fiel auf 8 und befindet sich im Bereich „extreme Angst“. Obwohl Historie zeigt, dass extreme Angst oft eine Kaufgelegenheit ist, spiegelt dies derzeit den Mangel an Kapitalzufluss wider.
● Auch der Spot-Bitcoin-ETF verzeichnete kürzlich Abflüsse, am 19. Februar sogar 166 Millionen US-Dollar an einem Tag. Ohne neue Gelder wird es immer schwieriger, die Preise auf hohem Niveau zu halten.
Derzeit befindet sich der Bitcoin-Markt in einem merkwürdigen Gleichgewicht.
Einerseits schwankt der Preis eng zwischen 67.000 und 68.000 US-Dollar, die Volatilität ist auf einem Tiefstand, was auf eine Richtungsentscheidung hindeutet. Andererseits bereiten sich große Marktteilnehmer im Optionsmarkt durch den Kauf von Put-Optionen im Bereich von 58.000 bis 62.000 US-Dollar auf einen möglichen „Flash-Crash“ vor.
Die nächsten entscheidenden Punkte sind:
● Der Options-Expiration am 27. Februar: Hier laufen Options im Wert von fast 730 Millionen US-Dollar aus. Ob die 40.000-Dollar-Puts sich in „echten“ Verlustrisiken manifestieren, wird die Marktstärke bei Verkaufsdruck zeigen.
● Makroökonomische Signale: Die Bestätigung von Vosh als Fed-Chef und seine Äußerungen werden die wichtigsten Variablen für die globale Liquidität sein.
● Das Über- oder Unterschreiten wichtiger Unterstützungen: 60.000 US-Dollar ist nicht nur eine psychologische Marke, sondern auch ein Resonanzpunkt für technische und on-Chain-Daten. Bei einem Bruch könnte das nächste Ziel bei 52.000 US-Dollar oder noch tiefer liegen.
Für Bitcoin ist der Bereich von 58.000 bis 62.000 US-Dollar mehr als nur eine Preisspanne – er ist der Prüfstein für das Vertrauen und die Stärke der Bullen. Ob diese „Maginot-Linie“ verteidigt werden kann, entscheidet darüber, ob wir im Frühling eine Bodenbildung oder den Beginn einer neuen Bärenphase erleben.