REGULIERUNG | ‚Die Erlöse aus Straftaten werden in Kenia innerhalb von Immobilien oder Kryptowährung gewaschen und verborgen‘, sagt der kenianische Direktor der Kriminalpolizei (DCI)

Bei einem entscheidenden Workshop für Finanzermittlungen und Vermögensrückgewinnung, der an der Kenya School of Government stattfand, bekräftigte der Direktor der Ermittlungen der DCI, Herr Komesha, das unerschütterliche Engagement der Direktion, Finanzkriminalität nachzugehen – einschließlich Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und organisierter Rechtsstreitigkeiten – durch umfassende Parallelermittlungen.

„Die Erlöse aus Verbrechen sind nicht mehr unter Matratzen versteckt; sie werden durch komplexe Unternehmensstrukturen gewaschen, über globale Bankkonten verteilt und in Immobilien oder Kryptowährungen verborgen. Während sich die Landschaft der Kriminalität verändert, muss sich auch unsere Reaktion ändern.“

– Herr Komesha, DCI

Dies steht im Einklang mit DCI’s “Follow the Money”-Politik und der Verstärkung seiner Finanzermittlungsabteilung, was einen strategischen Kurswechsel widerspiegelt, um illegale Geldflüsse über mehrere Vermögensarten hinweg zu verfolgen – und Krypto steht nun im Mittelpunkt ihres Interesses.

Aktuelle Trends im Kryptokriminalität in Kenia

Kenyas Erfahrung mit kryptowährungsbezogenen Verbrechen ist sowohl erheblich als auch zunehmend:

  • Im März 2025** nahmen Detektive in Nairobi zwei Betrüger fest, die einen chinesischen Staatsbürger um KES 6,5 Millionen (~USD 50.500) durch einen Kryptowährungsbetrug betrogen hatten

  • Im Februar 2025 wurden die eigenen X/Facebook-Konten von DCI gehackt, um einen Betrug mit dem Token „$DCI“ zu fördern – was offizielle Cybercrime-Warnungen auslöste.

  • Schätzungen zeigen, dass Kenianer in nur einem Jahr über $120 Millionen durch Krypto- und Forex-Betrügereien verloren haben.

  • Inzwischen bleibt der großangelegte P2P-Handel verbreitet, wodurch Kenia 21. weltweit im Adoption-Index von Chainalysis und 3. im P2P-Volumen platziert ist.

Diese Trends verdeutlichen, warum Aufsichtsbehörden und Finanzkriminalitätsbehörden Alarm schlagen – und warum der Zeitpunkt des Workshops nicht kritischer sein könnte.

Regulatorische & Durchsetzungslandschaft

BitKE hat zuvor wichtige Entwicklungen behandelt, die die regulatorische Reaktion Kenias prägen:

  • Im Juni 2025 hat die EU Kenia als Hochrisiko-AML/CTF-Jurisdiktion eingestuft, teils aufgrund von Mängeln bei der Verfolgung von Geldwäsche und krypto-bezogenen Straftaten.

  • Der Technische Hilfebericht des IWF (Jan 2025) weist darauf hin, dass die DCI im Februar 2024 eine öffentliche Warnung vor Betrug auf Krypto-Plattformen herausgegeben hat – was nationale Bemühungen zur Finalisierung der Krypto-Regulierungen bis April 2025 ankurbelte.

  • Im Mai 2025 entschied das oberste Gericht Kenias, dass die biometrische Datenerhebung von Worldcoin illegal ist, ein wegweisendes Urteil, das die Risiken verstärkt, die mit überlappenden Krypto- und Datenschutzverletzungen verbunden sind.

Diese Punkte heben eine sich schnell entwickelnde politische Landschaft hervor – getrieben sowohl durch internationalen Druck (EU/FATF-Grauflistung) als auch durch die nationale Durchsetzung und wegweisende Gerichtsurteile.

Zusammenarbeit: Der Schlüssel zum Erfolg

Der Workshop brachte führende Anti-Kriminalitätsinstitutionen zusammen, insbesondere:

  • Ethik- und Antikorruptionskommission (EACC)
  • UNODC Afrikanisches Anti-Korruptionszentrum
  • EU/UNODC PLEAD II Programm
  • Globales Programm zur Geldwäsche (GPML)
  • Nationale Integritätsakademie

Die Förderung des Wissensaustauschs und gemeinsamer Betriebsstrategien macht diese Partnerschaften entscheidend, um eine vereinte Front zu bilden.

Fazit

Kenyas Anti-Geldwäsche- und Finanzkriminalitätsapparat wird einer dringend benötigten Überholung unterzogen:

  • Stärkere Durchsetzung: DCI verfolgt aktiv kryptobasierte Betrügereien mit neuen Methoden.
  • Regulatorische Klarheit: Leitlinien von IMF, CMA, CBK & Treasury zielen auf durchsetzbare VASP-Rahmenwerke ab.
  • Kapazitätsaufbau: Interinstitutionelle Workshops entwickeln Fähigkeiten, um sich an die sich entwickelnden Krypto-Bedrohungen anzupassen.
  • Internationale Ausrichtung: Die Aufmerksamkeit der EU/FATF beschleunigt Kenias Vorstoß in Richtung globaler AML/CTF-Standards.

Während die Krypto-Adoption in Afrika zunimmt, werden Kenias Bemühungen, Krypto-kriminalität zu regulieren, zu untersuchen und zu verfolgen, entscheidend sein, um Innovation und Sicherheit in Einklang zu bringen.

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