Warum hält Bitcoin trotz des Anstiegs der Ölpreise und drohender Kriegsgefahren weiterhin bei 70.000 USD? Institutionen und Wal-Fonds sind entscheidende Stützpfeiler

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Am 10. März berichtete man, dass mit der Eskalation der Kriegssituation im Iran und dem schnellen Anstieg der internationalen Ölpreise die globalen Aktienmärkte allgemein unter Druck stehen, während der Bitcoin-Preis eine starke Widerstandsfähigkeit zeigt. Im laufenden Monat stiegen die Preise für Brent- und West Texas-Öl um insgesamt etwa 30 % und überschritten die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel, während Bitcoin im gleichen Zeitraum um etwa 4 % zulegte und zeitweise die 70.000-US-Dollar-Marke erreichte, was die Marktbeobachter aufmerksam machte.

Der leitende Angestellte des Liquiditätsanbieters Wincent, Paul Howard, erklärte, dass Bitcoin in der Lage sei, stabil zu bleiben, obwohl die makroökonomischen Risiken zunehmen, hauptsächlich weil große Händler durch außerbörsliche Großtransaktionen kontinuierlich kaufen. Er wies darauf hin, dass in letzter Zeit mehrere größere private Verhandlungsgeschäfte auf dem Markt stattgefunden haben, bei denen diese Gelder auf eine kurzfristige Beendigung der geopolitischen Konflikte setzen. Gleichzeitig kehren institutionelle Gelder schrittweise in den Kryptomarkt zurück.

Außerbörsliche Transaktionen werden meist von großen Institutionen oder vermögenden Investoren genutzt, um große Käufe oder Verkäufe durchzuführen und so Marktpreisbeeinflussungen zu vermeiden. Diese Art von Transaktionen ist besonders in volatilen Marktphasen üblich, da Käufer und Verkäufer direkt Preise und Mengen aushandeln können, um große Vermögenswerte zu transferieren.

Gleichzeitig richten einige Händler ihr Augenmerk wieder auf sogenannte „Arbitragestrategien“. Bei dieser Strategie verkaufen Investoren Short-Positionen in Strategy-Aktien und kaufen gleichzeitig Bitcoin-ETFs, um von Preisunterschieden zwischen beiden zu profitieren. Wenn die Bitcoin-Preise schneller steigen als die entsprechenden Aktien fallen, können Händler Risiken absichern und gleichzeitig Gewinne erzielen.

Der Rückfluss institutioneller Gelder stützt ebenfalls den Markt. Daten zeigen, dass die Bitcoin-bezogenen ETF-Produkte in diesem Monat netto über 700 Millionen US-Dollar an Zuflüssen verzeichneten. Vikram Subburaj, Leiter der indischen Krypto-Plattform, erklärte, dass seit Ende Februar insgesamt etwa 1,7 Milliarden US-Dollar in diese Produkte geflossen seien, was den zuvor anhaltenden Kapitalabfluss über mehrere Monate beendete.

Darüber hinaus stärkt der kontinuierliche Kauf von Bitcoin durch große Unternehmen die Marktstimmung. Laut Daten des Nexo-Analysten Iliya Kalchev hat Strategy Anfang März 17.994 Bitcoin neu gekauft, wodurch sich die Gesamtbestände auf 738.731 Bitcoin erhöht haben, was etwa 3,7 % des zirkulierenden Angebots entspricht. Diese Kaufsumme liegt nahe an der Menge an neuen Bitcoins, die das Netzwerk in etwa fünf Wochen ausgegeben hat.

On-Chain-Daten zeigen ebenfalls, dass große Wallets mit mehr als 1.000 Bitcoin während der jüngsten Preiskorrektur ihre Bestände um etwa 0,3 % erhöht haben. Zudem wurden über 400.000 Bitcoin im Bereich von 60.000 bis 70.000 US-Dollar umgesetzt. Marktbeobachter sind der Ansicht, dass in einem Umfeld zunehmender geopolitischer Unsicherheiten die anhaltende Zuwendung von institutionellen Geldern, Unternehmensreserven und Walen eine wichtige Stabilisierungsfunktion für den Bitcoin-Preis darstellt. (CoinDesk)

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