Polygon kündigte den Abschluss einer neuen Runde von Token-Verbrennungen an, wodurch etwa 25,9 Millionen POLs dauerhaft entfernt wurden, was etwa 0,24 % des aktuellen Umlaufs ausmacht. Das Projektteam sagte, dass die kumulierte Verbrennungsrate bis Ende 2026 bei nahe 3 % liegen wird, wenn dieser Rhythmus anhält. Dieser Schritt wird als wichtiger Schritt für Polygon gesehen, um seine Tokenomics zu stärken und das Angebot zu verschärfen, mit dem Ziel, die langfristige Wertstruktur von POL schrittweise zu verbessern und gleichzeitig die Netzwerknutzung zu erhöhen.
Die kurzfristige Marktreaktion ist jedoch weiterhin vorsichtiger. Beeinflusst durch die Schwächung des gesamten Kryptomarktes fiel der Preis von POL um etwa 6 %, und das Handelsvolumen fiel ebenfalls auf etwa 108 Millionen US-Dollar, was darauf hindeutet, dass die Handelshitze vorübergehend abgekühlt ist. Dies hat jedoch den Trend zur Verbesserung der Grundlagen nicht geändert. Polygon-Gründer Sandeep Nailwal sagte auf sozialen Plattformen, dass es eine direkte Korrelation zwischen Netzwerkaktivität und Token-Wert gebe und je häufiger die PoS-Kette genutzt wird, desto mehr werde POL verbrannt und die Angebotsseite werde weiter enger.
On-Chain-Daten bieten mehr Unterstützung. In den letzten 24 Stunden ist die Zahl der täglichen Transaktionen im Polygon-Netzwerk auf etwa 6,6 Millionen gestiegen, ein neuer Höchststand seit mehr als einem Monat, was eine Erholung der Nachfrage nach Blockflächen widerspiegelt. Gleichzeitig gab es positive Veränderungen bei den Cross-Chain-Kapitalströmen. Bridge Netflow-Daten zeigen, dass Polygon an einem einzigen Tag einen Nettozufluss von etwa 7 Millionen Dollar verzeichnete, hauptsächlich aus dem Ethereum-Ökosystem, was darauf hindeutet, dass Mittel für das Netzwerk angesammelt werden.
Auf Spot-Ebene gibt es auch Anzeichen einer Ansammlung. In der vergangenen Woche verzeichnete POL einen Nettozufluss von etwa 4,2 Millionen US-Dollar, mit einem leichten Zufluss in den letzten 24 Stunden. Wenn sich das Gesamtmarktsentiment stabilisiert, kann der Superpositionseffekt von On-Chain-Aktivität und Kapitalakkumulation mittelfristige Unterstützung für die Preise bieten.
Technisch gesehen hat POL eine absteigende Trendlinie überschritten, die sie zuvor mehrere Wochen lang unterdrückt hatte, und trotz des anschließenden Retracements liegt der Preis weiterhin über der wichtigen Widerstands-zu-Unterstützungs-Zone. Solange diese Struktur nicht gebrochen ist, hat der Markt weiterhin die Möglichkeit, neue Potenziale zu erleben.
Im Kontext einer schrittweisen Reduzierung des Angebots, erhöhter Netznutzung und verbesserter Kapitalströme befindet sich POL in einer kritischen Phase fundamentaler Wende, und seine Nachfolgeleistung verdient weiterhin Aufmerksamkeit.
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